Der Captain beschloss gleich ein paar Tage zu bleiben um unsern Proviant ordentlich auf zu stocken. Vor allem Frischwasser ist in letzter Zeit besonders knapp geworden.
Logbuch "Screwed Finger" Dirk - 28.02.1633
Festerboden unter Füßen, ein gutes Gefühl. Captain Josh hat mich beauftragt frisches Wasser zu besorgen. Wie es scheint so als gibt es fast keins mehr unter den Händlern da muss ich mal schauen was meine Piratenohren denn alles so ausfindig machen können. Nach langem hin und her fragen und mit etwas piratischer Überzeugungskraft kam ich zu einem Mann namens "Schieber Jeff" er saß da in einer herunter gekommenen Kneippe.
"Nun Screwed Finger was kann ich für dich tun?" Fragte er mich mit einer gehobener Augenbraue. " Es gibt nur eins was ich will, Wasser!", sagte ich und spuckte meinen Piratenschleim am Boden.
"So ist das, ich könnte dir da eventuell weiter helfen, hast du das nötige Kleingeld?“ "Ich habe genug Geld keine Angst." Zu mindest hatte ich ein kleines Sümmchen vom Captain zur Verfügung. "Gut, dann wäre es gut wenn ich Sie heute Abend am Ball des Gouverneurs sehen würde, am Hintereingang, Sie verstehen?"
Auch so er verkauft das Wasser vom Oberinselaffen, ich verstehe.
"Hört sich gut an ich werde dort sein." "Sehr schön" sagte er "Ach noch was, kommen Sie alleine!".
Alleine sagte er, alles was ich weiß ist, solchen Leuten kann man nicht trauen, also hab ich beschlossen Olli Zink, Malones Jones und Beda mit zunehmen, obwohl ich nicht weiß wie ein Schiffmusikant nützlich sein kann bei so einer Mission, aber wer weiß. Es war spät am Abend als wir zum Anwesen des Gouverneurs kamen meine drei Freunde hielten sich im Hintergrund versteckt und sahen sich ein wenig um.
Ich ging hintenrum zum Hintereingang. „Also Screwed Finger, es sieht so aus, ich kann Ihnen 20 Fässer verschaffen für 300 Real pro Fass.“ Sagte Schieber Jeff. Autsch! das war das 10fache von dem Marktpreis. Er setzte ziemlich hoch an beim Handeln. „ Dafür dass Sie mir als einziger Wasser anbieten können ist mir klar das Sie gewisse Freiheiten haben was den Preis anbelangt.“ Ich setzte mein ganzes können beim Feilschein ein.“ Nun ich kann Ihnen 60 real pro Fass bieten was sagen sie dazu?“ Aber es schien nicht viel zu nutzen. Jeff setzte ein Lächeln auf. „ Da werden wir uns wohl nicht einig. Guten Abend Screwed Finger.“ Sagte er und griff nach dem Tür Griff. Ich musste jetzt schnell Handeln sonst wäre das Wasser futsch. Ich tat meine Fuss in die Tür und zog meine Pistole. Schieber Jeff blieb wie angewurzelt stehen und war völlig überrascht.
“Ich glaube doch das wir uns einig werden Jeff!“ Sagte ich. „Wie können sie es wagen mich so zu bedrohen! Ich bin eine Diener dieses Hauses und der Gouvernaure wird nicht…“ “Nicht froh darüber sein das einer seiner Diener sein Geliebtes Wasser verkauft?“ unterbrach ich ihn. Ganz empört sagte er:“ Sie werde nie aus mir heraus bekommen wo das Wasser gelagert ist!“ „Ach wirklich nicht?“ Ich gab meinen Kumpels ein Zeichen Sie waren sofort zur stelle bis auf Olli. Beda hatte sogar einen Wachen im Schlepptau anscheinend war der Wache auch mit beteiligt als Schutz für Schieber Jeff. Dieser Beda er kann also doch mehr als nur mit der Quetsche alberne Töne zu machen.
Wir gingen alle gemeinsam Hinein um nicht zuviel Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Nach langem hin und her waren wir noch immer nicht schlauer mit diesen Dickköpfen.
Als ich gerade andere Methoden anwenden wollte kam Olli Zink zu uns er hatte beim Herumschnüffeln einen Süßwasser See unter dem Anwesen entdeckt. „Ach dort ist das ganze Wasser das ist ja nicht schlecht. Dann würd ich sagen Beda nimmt die zwei gefangen mit zum Captain damit sie keinen Ärger machen und hollt ein paar Crewmitglieder damit wir nicht alleine schleppen müssen.“ Und so taten wir es auch. Die Höhle war recht groß mit einem riesen Ausgang der bei einer Schlucht endete. Die Wachen waren das größte Problem aber mit unserer Erfahrung war es nicht schwer die 5 Wachen auszuschalten. Langsam und unauffällig schlichen jeweils 2 Piraten zu einem Wachposten und alle gleichzeitig ZACK! das war’s dann mit den Wachen.
Ich schickte einen Boten zu dem Captain der das Schiff so unauffällig wie möglich zu dem Ausgang der Schlucht steuerte. Wir füllten das Wasser in Fässer um. Wir mussten schnell Arbeiten den die Nacht ging langsam zu ende aber zumindest waren alle mit dem Ball beim Gouvanur beschäftigt. Endlich war das letzte Fass verstaut alles in allem hatten wir 40 Fässer mit Frischwasser. Arrgh!
Anbord manövrierte Captain Josh die Oceans`s Scream auf eine kleinere Nachbarinsel der Azouren. „Jetzt haben wir ja einiges an Wasser aber mit der Aktion können wir uns nicht mehr so leicht auf der Insel blicken lassen. Beim Barte des Davy Jones uns geht noch einiges an Proviant ab! Männer jetzt müsst ihr alle sehr vorsichtig arbeiten. Wir brauchen noch Tee, Obst & Gemüse, Rum und Salz. Also an die Arbeit.“ Jetzt haben wir eine richtige Mission vor uns Arrgh, möge der Herr uns beistehen.
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